Von der Residenz zur Industriestadt
 
Der Schwerpunkt der ständigen Ausstellung liegt auf der Entwicklung Kassels vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Mehrere originalgetreue Modelle zeigen die Erweiterung und Umgestaltung der Stadt im späten 18. Jahrhundert nach dem Fall der Festungsmauern mit noch heute das Stadtbild prägenden Anlagen wie Friedrichsplatz, Königsplatz und Wilhelmshöher Allee. Manufakturen und Handwerk in Kassel werden mit Urkunden und Erzeugnissen wie Möbeln, Silber- und Keramikarbeiten belegt. Nachhaltige Wirkung für die Stadtentwicklung hatten die hugonottischen Einwanderer. Die Sammlung wertvoller Judaica veranschaulicht Blüte und Vernichtung der jüdischen Gemeinde Kassels.
 
Eine eigene Abteilung veranschaulicht mit Original-Ensembles und Epochen-Räumen das Leben der Residenz der hessischen Landgrafen und Kurfürsten, König Jérômes von Westphalen und der preußischen Könige und deutschen Kaiser und dokumentiert den Wandel zu einem industriellen Zentrum mit Textilproduktion, Lokomotivbau- und Waggonbau im 19. Jahrhundert einschließlich der damit einhergehenden politischen und sozialen Umwälzungen.
 
 
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Ein Zimmer der Gründerzeit, um 1900
 
Ensemble Industrialisierung
     
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